15.02.2010

Evangelikaler Medienexperte Fritz Herrli-Reiser ist tot

Er war maßgeblich an der Neukonzipierung von idea-Schweiz beteiligt

Evangelikaler Medienexperte Fritz Herrli-Reiser ist tot

Er war maßgeblich an der Neukonzipierung von idea-Schweiz beteiligt

 

Zürich (idea) – Der langjährige Medienverantwortliche der Schweizerischen Evangelischen Allianz, Fritz Herrli-Reiser (Zürich), ist am 11. Februar nach einer schweren Krankheit im 53. Lebensjahr gestorben. Er engagierte sich seit 1991 für diese Bewegung von Christen aus reformierten Landeskirchen, evangelischen Freikirchen und christlichen Organisationen. Von April 1998 bis Juni 1999 leitete er den Zusammenschluss, als das Amt des Generalsekretärs vorübergehend unbesetzt war. 1999 beteiligte er sich maßgeblich an der Neukonzipierung der Schweizer Ausgabe des Wochenmagazins ideaSpektrum, deren Chefredakteur er bis 2005 war. Herrli-Reiser ist auch einer der „Väter" der Kooperation mit der deutschen Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Der Journalist war außerdem Mitbegründer der Internetplattform livenet und Mitglied in der Redaktionskommission der Fernsehsendung „Fenster zum Sonntag". 2003 führte er die Verteilzeitschrift „Viertelstunde für Jesus" (heute „Viertelstunde für den Glauben") ein, die er bis 2009 redaktionell betreute. In ihrem Nachruf würdigen der Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz, Wilf Gasser, und Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler (beide Zürich), besonders Herrli-Reisers Engagement für die Einheit unter evangelischen Christen in der Schweiz. Sein Ziel sei gewesen, ihnen eine Stimme in der Gesellschaft zu geben. Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) besteht nach eigenen Angaben aus 77 örtlichen Sektionen mit rund 550 Gemeinden und 150 christlichen Organisationen. Damit repräsentiere sie etwa 250.000 Personen.